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Responsive & mobile Webseiten

Bei der Gestaltung von Webseiten spielt die Darstellung auf tragbaren Endgeräten eine wichtige Rolle. Hierzu zählen Netbooks, Tablets und Smartphones. Neben der Applikation kann bei der Darstellung einer Webseite unter zwei Ansätzen unterschieden werden, ‚Responsive Design‘ und ‚Mobile Website‘. Das Ziel der beiden Ansätze besteht darin, die Webseite auf Kleingeräten mit unterschiedlicher Displaygröße möglichst authentisch abzubilden.

Responsive Design

‚Responsive Design‘ ist ein Ansatz, bei dem sich eine Webseite möglichst automatisch an die Displaygröße eines Endgerätes anpassen kann. Dazu müssen Inhalte auf einer Webseite nach einem klaren Schema angeordnet werden. In den vergangenen Jahren hat sich das Säulenmodell durchgesetzt. So werden Textinhalte und Bilder in Reihe auf drei Säulen verteilt. Bei großen Bildschirmen, etwa Computern und Laptops, können alle drei Säulen nebeneinander dargestellt werden. Klassischerweise befindet sich zur linken Seite eine Navigationsleiste, in der Mitte der Inhalt und auf der rechten Seite ein Platzhalter für Werbeeinblendungen und Verlinkungen. Bei einem mittelgroßen Display, etwa einem Netbook oder Tablet, werden zwei Säulen verschmolzen. Besonders kleine Bildschirme, etwa Smartphones, verfügen nur noch über eine Säule. Gewöhnlicherweise sieht der Nutzer zunächst die Navigation, anschließend den Inhalt und zuletzt die Platzhalter. Der Nachteil am ‚Responsive Design‘ besteht darin, dass die Gestaltung der Webseite auf ein festes Schema beschränkt ist. Insbesondere müssen großflächige Bilder auf ihre Spalte skaliert werden.

Mobile Website

Der größte Unterschied zu ‚Responsive Design‘ besteht darin, dass eine Webseite zwei Mal entworfen wird. So fungiert die Standardwebseite als Desktopversion. Zusätzlich wird eine mobile Webseite entwickelt, die speziell für Smartphones und Tablets konzipiert ist. Die URL unterscheidet sich von der Desktopversion, meist beginnt sie mit dem Bezeichner ‚mobile‘. Der Vorteil besteht in einer freien Gestaltung beider Versionen. Während die Desktopversion über umfangreiche Inhalte verfügt, kann die mobile Seite auf die wichtigsten Elemente beschränkt werden. Dies dient der Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Nachteile bestehen darin, dass eine Webseite zunächst die Daten des Endgerätes abfragen muss. Werden diese unterdrückt oder benutzt der Nutzer einen Proxy, wird die Weiterleitung behindert.